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DONAU Versicherung verkauft ihre indirekten Casino Anteile an die Austrian Gaming Holding a.s.

Konsortium legt Bestangebot und nachhaltiges Konzept für Geschäftserweiterung und Standortsicherung in Österreich. Die DONAU Versicherung veräußert ihre indirekten Anteile an den Casinos Austria durch den Verkauf ihrer 100 % Tochtergesellschaft CAME Holding GmbH an die Austrian Gaming Holding a.s. . Die CAME Holding GmbH hält über die Medial Beteiligungs-GmbH (Medial) indirekt 11,345 % Anteile an den Casinos Austria.

Aus mehreren Interessenten für den Kauf der Casino Anteile fiel die Wahl auf Austrian Gaming Holding a.s. mit Sitz in Prag. Dahinter steht ein Konsortium bestehend aus der internationalen Investorengruppe KKCG mit dem Gründer Karel Komárek und der Lotterie- und Glücksspielgesellschaft EMMA Capital mit dem Gründer Jiri Šmejc. Das Konsortium hat das Bestangebot und ein Konzept für eine langfristige und nachhaltige Geschäftserweiterung der Casinos Austria und der Standortsicherung in Österreich vorgelegt. Zusätzlich wurde bestätigt, dass auch ein österreichischer Investor als Partner mit an Bord geholt werden soll.

„Die DONAU Versicherung hat sich als Miteigentümer immer als strategischer Investor für die Casinos Austria gesehen. Bei der Bewertung der uns vorgelegten Angebote haben wir daher Bedacht auf konkrete Konzepte und Vorschläge zur Sicherstellung des Geschäftsbetriebes und des Standortes in Österreich genommen. Das ist im Falle der Austrian Gaming Holding durch das uns vorgelegte Strategiepapier mehrfach gegeben. Das waren wichtige Punkte in unserem Entscheidungsprozess. Darüber hinaus hat die Austrian Gaming Holding das Kaufangebot mit der höchsten Dotierung gelegt. Das ist ein ebenso wichtiger Faktor, um im Sinne unserer Kunden, eine bestmögliche Geschäftsgebarung verfolgen zu können“, erklärt Prof. Elisabeth Stadler, Generaldirektorin der Donau Versicherung AG Vienna Insurance Group.

„Lotterie und Spiele sind eine der strategischen Säulen unseres Geschäfts und dies entspricht auch der Strategie von KKCG, eine große, vielfältige europäische Glücksspielgruppe zu bilden“, sagt Štěpán Dlouhý, Investmentchef der KKCG. Er fügt hinzu, dass KKCG den Erwerb der CAME Holding GmbH als strategisch langfristige Investition mit dem Plan sieht, das Glücksspiel- und Lotteriegeschäft mit anderen Aktionären und österreichischen Partnern nachhaltig auszubauen. Dies soll unter dem streng verfolgten Aspekt eines verantwortungsvollen Umgangs mit Glücksspielen und einer CSR-Strategie erfolgen. „Wir sehen eine passende und sehr starke strategische Gemeinsamkeit zwischen CASAG auf der einen Seite und unseren Aktivitäten mit der tschechischen und griechischen Lotteriegesellschaft SAZKA und OPAP auf der anderen Seite. Wir weisen eine Erfolgsbilanz im Führen großer europäischer Glücksspielunternehmen auf und wir sind bereit mit österreichischen Partnern zu kooperieren.“

Der Verkauf erfolgt vorbehaltlich der Nichtuntersagung durch die Wettbewerbsbehörden. Über den Kaufpreis haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.

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