Sport- und Freizeitunfälle im Winter vermeiden.

Hier erfahren Sie die besten Tipps, um Unfälle sowohl auf als auch abseits der Piste zu vermeiden. Warum in Österreich eine private Unfallversicherung sinnvoll sein kann und was es zu beachten gibt, sollte doch einmal etwas passiert sein.

Winterzeit ist Unfallzeit.

So schön der Winter auch sein kann - Eis, Schnee, Matsch und Dunkelheit bringen grundsätzlich mehr Gefahren mit sich.

Auch in der diesjährigen Wintersaison ist mit rund 25.000 Verletzungen beim Wintersport zu rechnen* – laut Kuratorium für Verkehrssicherheit sind das deutlich mehr Unfälle als im Jahr zuvor.

*Quelle: Kfv – Kuratorium für Verkehrssicherheit

Die besten Tipps für einen unfallfreien Winter.

Egal, ob Sie auf professionell präparierten Langlaufloipen unterwegs sind, ein Winterwonderland beim Schneeschuhwandern erkunden, auf Naturplätzen rodeln oder eislaufen. Oder einfach auch bei winterlichen Bedingungen laufen oder Mountainbike fahren wollen – oft reicht eine kurze Unachtsamkeit, schon ist ein Unfall passiert. Wir haben ein paar einfache Tipps für Sie zusammengetragen, damit Sie möglichst sicher durch den Winter kommen.

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Gesundheits-Check

Ist eine private Unfallversicherung gerade bei Wintersportlern sinnvoll?

Wir werden oftmals gefragt: Wer zahlt eigentlich bei einem Sport- oder Freizeitunfall?

Die Gesetzliche Unfallversicherung leistet nur bei Arbeitsunfällen und Unfällen am direkten Weg hin oder zurück von der Arbeit finanzielle Unterstützung. Von den vielen Unfällen, die jährlich in Österreich passieren, werden nur die Wenigsten (rund 17% aller Unfälle in Österreich 2021**) hier abgedeckt.


**Quelle: Allgemeine Unfallversicherungsanstalt – Zahlen und Fakten aus 2021
 

Zahlen & Fakten
712.600
Unfälle jährlich***
225.900
der jährlichen Unfälle passieren in der Freizeit***
301.700
der jährlichen Unfälle passieren im Haushalt***
153.700
Personen verletzten sich 2021 beim Sport***

Eine Private Unfallversicherung hilft nicht nur bei finanziellen Folgen von Sport- und Freizeitunfällen, sie kann auch zusätzliche Leistungen im Rahmen von Zusatzpaketen abdecken. Zum Beispiel, wenn nach einem Ski-Unfall operiert werden muss und daher der Bedarf für Physiotherapie entsteht.

Das richtige Verhalten bei einem Wintersportunfall.

Das richtige Verhalten ist nicht nur zur Unfallvermeidung wichtig, sondern auch wenn bereits etwas passiert ist. Hier erfahren Sie was zu tun ist, falls Sie oder andere Personen verunfallt sind:

  1. Unfallstelle markieren
    Um weitere Unfälle zu vermeiden, sollte die Unfallstelle bestenfalls 5-10 Meter davor markiert werden.
     
  2. Verletzte sichern
    Wenn Sie Erfahrung mit Erste Hilfe haben und die Lage des Verletzten richtig einschätzen können: Bringen Sie verunfallte Personen an den Pisten-, Loipen- oder Rodelbahnrand. Schützen Sie diese so gut wie möglich vor Kälte.
     
  3. Hilfe organisieren
    Rufen Sie die Rettung oder die österreichische Bergrettung unter der Nummer 140 und geben Sie die genaue Unfallstelle und wenn möglich die Art der Verletzung an.
     
  4. Erste Hilfe leisten
    Sprechen sie mit den Verletzten und überprüfen Sie die Vitalzeichen. Bei fehlenden Vitalzeichen (regelmäßige Atmung und Puls) beginnen Sie bitte umgehend mit den wiederbelebenden Maßnahmen.
     
  5. Unfall dokumentieren
    Sobald der erste Schreck vorüber ist, ist es ratsam Ort, Datum, Zeit und den Unfallhergang so ausführlich wie möglich zu dokumentieren.
     
  6. Unfall bei der Privatversicherung melden
    Am besten geht das meistens online oder telefonisch bei der Serviceline der jeweiligen Versicherung. Belege, wie z. B. Arztrechnungen, können später nachgereicht werden.