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Ausstellung 150 Jahre DONAU Versicherung: Eine rot-weiß-rote Erfolgsgeschichte

Die DONAU Versicherung zeigt im Ringturm auf Einladung des Wiener Städtische Versicherungsvereins, dem Hauptaktionär der Vienna Insurance Group, eine Ausstellung anlässlich des 150-jährigen Firmenjubiläums.

Seit 150 Jahren ist die DONAU ein starker Versicherungspartner in Österreich. Heute zählt sie zu den TOP 5 Versicherungen des Landes. Über 750.000 KundInnen vertrauen der Sicherheit der DONAU, ihrer kundenorientierten Beratung und dem prompten Service.

„Die Ausstellung bildet den fulminanten Abschluss unseres Jubiläumsjahrs. Ich bin sehr stolz, dass die DONAU gerade in diesem Jahr über viele gute Nachrichten berichten konnte“, hebt Generaldirektor Peter Thirring hervor. „Die Geschichte der DONAU ist zugleich eine Geschichte des nachhaltigen Erfolgs und der Bedeutung von Versicherungen für das Leben der Menschen. Die Relevanz für die persönliche Vorsorge und die Absicherung von Werten wird in den nächsten Jahren weiter steigen. Die DONAU ist dafür bereit und wird für ihre Kunden da sein.“

„Die DONAU lebt Kundenorientierung seit 150 Jahren. Als Versicherer haben wir eine starke österreichische Identität und sind Österreich und seinen Regionen sehr verbunden. Das ist der rot-weiß-rote Faden in unserer Unternehmensgeschichte“, unterstreicht Harald Riener, Vertriebsvorstand der der DONAU. „Wir haben stets auf kraftvolle Innovation gesetzt und verfolgen diesen Weg konsequent weiter. Im Zentrum stehen die klaren Vorstellungen der Kunden, aufmerksam verbunden mit persönlicher Beratung und Sicherheit.“

Zeitreise durch 150 Jahre

Die DONAU und die wichtigsten Meilensteine Ihrer Erfolgsgeschichte seit der Gründung 1867 stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung im Ringturm. Die Schau spannt einen Bogen entlang der österreichischen Geschichte, von der k.u.k. Monarchie über beide Weltkriege und den wirtschaftlichen Aufschwung danach bis in die Gegenwart. Illustriert wird die Unternehmensgeschichte mit Beispielen historischer Werbeplakate und Geschäftsstellenschildern, historischen Polizzen und deren handschriftliche Erfassung sowie Radio- und Fernsehwerbung, die die Veränderungen in der Medienlandschaft bis hin zur multimedialen Nutzung im Internet verdeutlichen.

Klar gezeichnet wird das Bild der DONAU als Top-Player auf dem heutigen Versicherungsmarkt. Strategisch auf Regionalität ausgerichtet, setzt die DONAU auf ihre Stärken persönliche Beratung und kundenorientiertes Service. Das moderne Erscheinungsbild wird durch die im Jahr 2017 gestartete Kampagne in ganz Österreich bekannt gemacht.

Von der Gründung bis in die Gegenwart

Die DONAU startete ihre Geschäftstätigkeit am 1. September 1867. Sie ist damit die traditionsreichste Versicherungsmarke der Vienna Insurance Group und die einzige österreichische Versicherung, die ihren Gründungsnamen noch trägt.

Aufschwung in der Gründerzeit

Mit einem Angebot für alle Sparten und ihrer Kundennähe in allen Regionen punktete die Donau im Wettbewerb mit den über 80 Versicherern am Markt. Aufgrund ihrer konservativen Veranlagungsstrategie vom Börsencrash im Jahr davor verschont, bezog die Donau Versicherung im Jahr 1874 ihre Geschäftsräume direkt an der Ringstraße. Eine markante, historische Werbung ziert bis heute die Fassade des Gebäudes.

Kriegs- und Krisenzeiten

Der Kriegsbeginn beendete diese erfolgreiche Phase abrupt. Über 150 MitarbeiterInnen wurden eingezogen, internationale Rückversicherungsvereinbarungen waren aufgekündigt worden und die Versicherungen wurden gezwungen, einen Großteil des Vermögens in später wertlose Kriegsanleihen zu investieren. Nach Kriegsende erarbeitete sich die Donau in Österreich und einigen Nachfolgestaaten der Monarchie erfolgreich wieder das Vertrauen ihrer KundInnen. Ein neues Geschäftsfeld tat sich auf: Die steigende Motorisierung brachte im Jahr 1930 die Einführung der Kfz-Haftpflichtversicherung. Nach der Annexion Österreichs wurde die Donau im Jahr 1938 „gleichgeschaltet“. Das ertragreiche Geschäft im Ausland musste aufgegeben werden, die Donau wurde mit einer deutschen Versicherung zur „Donau-Concordia“ zusammengeführt, ab 1945 als „deutsches Eigentum“ betrachtet und unter Staatsverwaltung gestellt.

Wachstum in ganz Österreich

Im Jahr 1958 erwarb die „Zürich“ die Aktienmehrheit an der Donau, nachdem die Anteile als Kriegsreparation abgegeben werden mussten. Ein Angebot der Wiener Städtischen zum Erwerb des Unternehmens wurde ignoriert. In den Folgejahren erlebte die Donau einen beispiellosen Aufschwung. Die Zahl der MitarbeiterInnen verdreifachte sich, die Prämien wuchsen rasant und als eine der ersten österreichische Versicherung setzte sie auf elektronische Datenverarbeitung

Nukleus der Vienna Insurance Group

Im Jahr 1971 konnte die Wiener Städtische die Mehrheitsanteile der Donau erwerben. Dabei stand fest, dass die Donau unabhängig bleiben wird – die Grundlage für die erfolgreiche Mehrmarkenstrategie der Vienna Insurance Group war damit begründet.

Regionalität und Kundennähe

Heute ist die Donau die viertgrößte Einzelgesellschaft der Vienna Insurance Group und die Nummer 5 am österreichischen Markt. Ihre mehr als 750.000 KundInnen werden direkt vor Ort betreut. Mit neun Landesdirektionen und 80 Geschäftsstellen ist sie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in den Regionen und verlässlicher Arbeitgeber für rund 1.400 MitarbeiterInnen in ganz Österreich.

150 Jahre DONAU: Eckpunkte und Meilensteine einer rot-weiß-roten Erfolgsgeschichte

1867: Ende März Gründung der DONAU Versicherung. Johann Strauss komponiert im selben Jahr den Donauwalzer. Die Ursprünge der DONAU sind bis 1824, zur Ersten österreichischen Brandversicherungs-Gesellschaft, zurück zu verfolgen.

1873: Die DONAU bleibt vom weltweiten Börsencrash verschont. Erweiterung der Geschäftstätigkeit auf den Donauraum und darüber hinaus.

1918 – 1938: Mit dem Zerfall der Monarchie verliert die DONAU Versicherung das Geschäft in den ehemaligen Kronländern, nur Prag und Budapest bleiben erhalten. Dafür erfolgreiche Geschäftsabwicklung bis zum Zweiten Weltkrieg mit Niederlassungen im damaligen Konstantinopel, Saloniki, Kairo und Palästina.

1938 – 1945: Der Zweite Weltkrieg beendet den Aufschwung der DONAU Versicherung. Sie steht unter deutscher Verwaltung und behält nur KundInnen in Österreich und Italien.

1954 – 1958: Die DONAU Versicherung wird verstaatlicht und steht unter öffentlicher Verwaltung. Der Schweizer Versicherungskonzern Zürich Kosmos erwirbt die Aktienmehrheit der DONAU Versicherung, den Rest erhält die Schweizer Rück. Unter großen Bemühungen wird ein Kundenstand aufgebaut. Ende der 1960er Jahre waren knapp 1.000 MitarbeiterInnen beschäftigt.

1971: Die Wiener Städtische Wechselseitige Versicherungsanstalt übernimmt einen Mehrheitsaktienanteil und bringt die DONAU, die vier Jahre zuvor ihr 100-jähriges Bestehen feierte, wieder in österreichischen Besitz.

1990: Die DONAU Versicherung ist nach dem Erwerb des Aktienanteils der Schweizer Rück durch die damalige Girozentrale und Bank der österreichischen Sparkassen wieder zu 100 % in österreichischem Besitz.

2000: Die DONAU fusioniert mit der Sun Alliance Versicherung AG, einer Tochtergesellschaft der britischen Royal & Sun Alliance. Die DONAU Brokerline wird für die Maklerbetreuung ins Leben gerufen.

2010: Die DONAU Versicherung erhält die Konzession für die Krankenversicherung und bietet damit alle Versicherungssparten in Österreich an.

2012: Mit der Eröffnung der Landesdirektion Burgenland ist die DONAU wieder in allen Bundesländern mit einer eigenen Landesdirektion vertreten.

2015: Neue Werte verstärken die regionale Ausrichtung der DONAU. Kundenorientierung durch erfolgreiche Projekte: Landesdirektion Neu, Einführung Bestandsmanagement und von GewerbekoordinatorInnen in allen Bundesländern.

2017: Starke Präsenz mit der neuen Werbelinie im Jubiläumsjahr: „So stell‘ ich mir das vor.“

Information zur Ausstellung

24. Jänner bis 23. Februar 2018

Ausstellungszentrum im Ringturm | Schottenring 30, 1010 Wien

Mo-Fr 9.00 bis 18:00 Uhr | Feiertags geschlossen | Eintritt frei