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150 Jahre DONAU Versicherung – 150 Jahre Regionalität und Kundennähe

Die DONAU Versicherung feiert 2017 ihr 150-jähriges Gründungsjubiläum. Ihren Erfolg verdankt die fünftgrößte Versicherung im Land ihrer regionalen Verankerung, der österreichweiten Präsenz und ihrer klaren Vorstellung davon, was künftig Kundenorientierung in der Versicherungsbranche bedeutet. Mit einer bundesweiten Job- und Ausbildungsoffensive rüstet sich die DONAU weiter für die Zukunft.

Regionale Präsenz und Entscheidungskompetenz vor Ort

„Ich bin sehr stolz, dass ich heuer, im Jubiläumsjahr, über viele gute Nachrichten aus der DONAU sprechen kann. Die DONAU Versicherung hat als fünftgrößter Player in Österreich sehr viel richtig gemacht. Wir haben uns klar für den österreichischen Markt entschieden und uns mit Landesdirektionen in allen neun Bundesländern stark aufgestellt. Mit über 80 Geschäftsstellen im Land sind wir überall erreichbar und präsent für unsere 750.000 Kunden. Wir treffen unsere Entscheidungen eigenständig und rasch vor Ort“, fasst Generaldirektor Peter Thirring die erfolgreiche Regionalitätsstrategie der DONAU zusammen.

Wichtig ist dem Generaldirektor auch das Thema Nachhaltigkeit, wenn es um die Zukunft geht: „In der DNA einer Versicherung muss stecken, dass sie nachhaltig und langfristig denkt – nicht nur ans nächste Quartal. Auch das unterscheidet uns von vielen anderen und wird auch die nächsten 150 Jahre unser Handeln lenken.“

 

Schärfung der Kundenorientierung

Zu ihrem 150-jährigen Bestehen richtet die DONAU ihren Blick stark in die Zukunft und positioniert sich als Versicherung mit der höchsten Kundenorientierung in Österreich.

„Unser Verständnis von Kundenorientierung geht weg vom bisherigen Denken entlang von Produkt und Sparte, das Versicherungen jahrzehntelang geprägt hat – das interessiert den Kunden nicht. Er möchte, dass man ihn und seine Geschichte so gut versteht, dass man ihn punktgenau und damit richtig versichert und serviciert“, erklärt Vertriebsvorstand Harald Riener den Fokus in der Kundenbetreuung. „Wenn wir unsere Kunden von der Qualität und Sicherheit der DONAU überzeugen und wir direkt in ihren Regionen für sie da sind, dann ist der Grundstein für eine vertrauensvolle, nachhaltige Kundenbeziehung gelegt“, ergänzt Riener.

Mit der Schärfung der Kundenorientierung wird auch das Vertriebsteam der DONAU aufgestockt. „Die DONAU wird in den nächsten Jahren weiter wachsen – und das sowohl in allen Regionen als auch in den Segmenten Privat- und Gewerbekunden. Zudem werden in den nächsten Jahren viele Mitarbeiter in Pension gehen, deshalb sind wir österreichweit auf der Suche nach talentierten, engagierten Mitarbeitern für den Vertrieb – dabei sind Quereinsteiger ebenso willkommen wie Vertriebsprofis aus verwandten Branchen“, lädt Riener zur Bewerbung bei der DONAU ein.

 

Regional vor digital: Digitalisierung kein Selbstzweck

Bei ihrer Digitalisierungsstrategie folgt die DONAU dem Leitsatz „regional vor digital“ – digitale Anwendungen kommen dort zum Einsatz, wo sie die Beratung erleichtern und die Kommunikation zwischen Kunden und Versicherung vereinfachen. Der neue Webauftritt, der im Oktober 2017 startet, bietet etwa die Möglichkeit, Schadensfälle unkompliziert und rasch zu melden und mittels Live-Chat bekommen die Kunden schnelle Antworten auf die wichtigsten Fragen zu ihrer Versicherung. Auch bei der Zusammenarbeit mit ihren Vertriebspartnern setzt die DONAU zukünftig mehr auf Technik –  so kommt beispielsweise ein modernes Beratungstool Anfang 2018 österreichweit zum Einsatz. Für die DONAU steht aber auch beim Einsatz neuer Technologien die Verantwortung gegenüber ihren Kunden im Vordergrund.

„Digitalisierung darf kein Selbstzweck sein. Wir werden auch in Zukunft keine Produktabschlüsse über Apps anbieten - das treibt die Kunden in die beratungsfreie Selbstversicherung. Das ist nicht das, was wir unter Verantwortung verstehen“, erklärt Peter Thirring den Standpunkt der DONAU Versicherung zu diesem Thema.

 

Gewerbekunden: Know how in den Regionen

Auch für die Gewerbekunden gilt bei der DONAU das Regionalitätsprinzip. Mit zertifizierten Gewerbekoordinatoren setzt die DONAU zudem neue Standards bei der Betreuung von Gewerbetreibenden und KMU innerhalb der Branche. Eingebettet in die Landesdirektionen, begleiten sie Berater oder Makler bei Bedarf direkt zum Kundentermin und führen vor Ort die Risikobewertung durch. Ausgestattet mit den nötigen Pouvoirs, liegt auch ein großer Teil der Entscheidungskompetenz unmittelbar beim Koordinator in der Region. Das macht Beratung und Abwicklung für Kunden spürbar schneller und unterscheidet die DONAU klar vom Mitbewerb.

 

Gut gerüstet für die Zukunft

Ralph Müller, derzeit Risikovorstand und designierter Vorstandsvorsitzender der DONAU ab Mitte 2018, blickt optimistisch in die kommenden Jahre. „Angesichts der strategischen Positionierung, bei der wir unser Verständnis von Kundenorientierung klar geschärft haben und unserem Regionalitätsprinzip absolut treu bleiben, bin ich davon überzeugt, dass wir einen sehr erfolgreichen Weg in Österreich gehen werden. Ich freue mich auf diese gemeinsame Zukunft mit unseren Mitarbeitern und Kunden!“

Für Müller sind die zahlreichen Veränderungen, vor denen die Versicherungsbranche steht, aber nur mit entsprechender Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter umsetzbar. „Das Kunden- und Kommunikationsverhalten wird sich in den nächsten Jahren wesentlich verändern. Die DONAU hat bereits seit längerer Zeit eine Weiterbildungsoffensive mit individuell abgestimmten, strukturierten Ausbildungsplänen gestartet, so dass unsere Mitarbeiter gut gerüstet in die Zukunft gehen – auch das ist unsere Verantwortung als Arbeitgeber.“

 

150 Jahre DONAU

Eckpunkte und Meilensteine einer rot-weiß-roten Erfolgsgeschichte

1867: Ende März Gründung der DONAU Versicherung. Johann Strauss komponiert im selben Jahr den Donauwalzer. Die Ursprünge der DONAU sind bis 1824, zur Ersten österreichischen Brandversicherungs-Gesellschaft, zurück zu verfolgen.

1873: Die DONAU bleibt vom weltweiten Börsencrash verschont. Erweiterung  der Geschäftstätigkeit auf den Donauraum und darüber hinaus.

1918 – 1938: Mit dem Zerfall der Monarchie verliert die DONAU Versicherung das Geschäft in den ehemaligen Kronländern, nur Prag und Budapest bleiben erhalten. Dafür erfolgreiche Geschäftsabwicklung bis zumZweiten Weltkrieg mit Niederlassungen im damaligen Konstantinopel, Saloniki, Kairo und Palästina.

1938 – 1945: Der Zweite Weltkrieg beendet den Aufschwung der DONAU Versicherung. Sie steht unter deutscher Verwaltung und behält nur Kunden in Österreich und Italien.

1954 – 1958: Die DONAU Versicherung wird verstaatlicht und steht unter öffentlicher Verwaltung. Der Schweizer Versicherungskonzern Zürich Kosmos erwirbt die Aktienmehrheit der DONAU Versicherung, den Rest erhält die Schweizer Rück. Unter großen Bemühungen wird ein Kundenstand aufgebaut. Ende der 1960er Jahre waren knapp 1.000 Mitarbeiter beschäftigt.

1971: Die Wiener Städtische Wechselseitige Versicherungsanstalt übernimmt einen Mehrheitsaktienanteil und bringt die DONAU, die vier Jahre zuvor ihr 100-jähriges Bestehen feierte, wieder in österreichischen Besitz.

1990: Die DONAU Versicherung ist nach dem Erwerb des Aktienanteils der Schweizer Rück durch die damalige Girozentrale und Bank der österreichischen Sparkassen wieder zu 100 % in österreichischem Besitz.

2000: Die DONAU fusioniert mit der Sun Alliance Versicherung AG, einer Tochtergesellschaft der britischen Royal & Sun Alliance. Die DONAU Brokerline wird für die Maklerbetreuung ins Leben gerufen.

2010: Die DONAU Versicherung erhält die Konzession für die Krankenversicherung und bietet damit alle Versicherungssparten in Österreich an.

2012: Mit der Eröffnung der Landesdirektion Burgenland ist die DONAU wieder in allen Bundesländern mit einer eigenen Landesdirektion vertreten.

2015: Neue Werte verstärken die regionale Ausrichtung der DONAU. Kundenorientierung durch erfolgreiche Projekte: Landesdirektion Neu, Einführung Bestandsmanagement und von Gewerbekoordinatoren in allen Bundesländern.

2017: Starke Präsenz mit der neuen Werbelinie im Jubiläumsjahr: „So stell‘ ich mir das vor.“